Das tun wir bei:
Obst & Gemüse aus dem Gewächshaus

Obst und Gemüse wie Tomaten, Paprika und Erdbeeren erhalten unser PRO PLANET-Label, wenn beim Anbau ökologische Aspekte verbessert werden.

Kurz und gut
  • Anbau in besonders ressourcenschonend betriebenen Gewächshäusern
  • Nutzung regenerativer Energien
  • Nutzung von Regenwasser zur Bewässerung der Pflanzen
  • Minimierung von Pflanzenschutzmitteln und Schädlingsbekämpfung durch Einsatz von Nützlingen

Der regionale Anbau von beispielweise Tomaten, Paprika und Erdbeeren für den Handel in Deutschland wird auch in Treibhäusern betrieben, um unabhängig von den klimatischen Bedingungen Obst und Gemüse anbauen zu können. Das kostet viel Energie: Einerseits müssen die Gewächshäuser geheizt werden, um die Pflanzen mit ausreichend Wärme für ihren Wachstumsprozess zu versorgen. Andererseits benötigt die Beleuchtung in den Gewächshäusern viel Strom.

Gewächshauskulturen wie Paprika, Tomaten und Erdbeeren erhalten unser PRO PLANET-Label daher nur, wenn sie ressourcenschonend in besonders nachhaltig betriebenen Gewächshäusern angebaut werden. So verwendet die Neurather Gärtner GbR zum Heizen ihrer Gewächshäuser die Abwärme einer Kraftwerkanlage. Der Betrieb Carsten Knodt Gemüsebau in Tönisvorst verringert seinen CO2-Ausstoß, indem er seine Gewächshäuser mit Holzhackschnitzeln aus regionalem Grünschnitt beheizt.

In allen Betrieben wird das Regenwasser genutzt und in großen Auffangbecken gesammelt: Auf diese Weise kann mehr als die Hälfte des Wassers, das zum Bewässern der Pflanzen gebraucht wird, durch Regenwasser gedeckt werden.

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Die Tomaten vom Erzeuger Gemüsebau Steiner GmbH aus Kirchweidach erfüllen zurzeit nicht vollumfänglich alle PRO PLANET-Kriterien und werden daher aktuell nicht mit dem PRO PLANET-Label gekennzeichnet.

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Diese Information bezieht sich nur auf die Tomaten aus Kirchweidach; die anderen PRO PLANET-Tomaten aus Neurath und Tönisvorst sind hiervon nicht betroffen. Bereits im Umlauf befindliche Ware wird noch abverkauft (Stand Februar 2020).

 

Der Hintergrund:

Beim Lieferanten Gemüsebau Steiner GmbH in Kirchweidach besteht aktuell die Situation, dass durch einen notwendigen Pumpenwechsel und durch einen immer noch anstehenden Rechtsstreit seit September keine Wärme mehr aus Geothermie, sondern stattdessen aus Erdgas bezogen wird.

 

Für die Kennzeichnung der Steiner Produkte mit dem PRO PLANET Label ist der Betrieb der Gewächshäuser ohne fossile Brennstoffe allerdings ein bedeutendes Kriterium. Die benötigte Energie wird jedoch nicht nur über Geothermie bezogen, sondern auch aus anderen Quellen wie Photovoltaik und Biogas. Der Erdgasanteil hat für die ersten Monate des geplanten Pumpenwechsels nur 0,2 % des Energiebedarfs seit Inbetriebnahme des Gewächshauses ausgemacht.

 

Die Gemüsebau Steiner GmbH prüft derzeit mehrere Alternativoptionen, um so schnell als möglich wieder umweltfreundlich, CO2 neutral und ressourcenschonend zu produzieren. Darüber hinaus wurde im Betrieb der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln minimiert. Zur Schädlingsbekämpfung verwendet der Betrieb hauptsächlich Nützlinge und trägt somit ebenfalls nach wie vor zur Ressourcenschonung bei.

 

Die REWE Group und der Beirat haben daher unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit im Herbst abgewogen, dass die Gemüsebau Steiner GmbH das PRO PLANET-Label für eine begrenzte Zeit weiter verwenden darf. Dies auch, weil eine Verpackungsumstellung für kurze Zeiträume aufgrund der Vorlaufzeiten und Restmengen aus Nachhaltigkeitssicht nicht sinnvoll ist.

 

Des Weiteren ist die Firma Opfer unglücklicher Umstände, die sie weder zu verantworten hat noch selbst beeinflussen kann. Sie ist redlich bemüht, eine Lösung zu schaffen. Und auch die REWE Group steht zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung, regionale landwirtschaftliche Erzeugerstrukturen zu bewahren und zu fördern sowie vertrauensvolle, faire und langfristige Handelsbeziehungen zu Landwirten zu praktizieren. Aufgrund des anhaltenden Rechtsstreits und der geänderten Rahmenbedingung wurde nun in Absprache mit allen Beteiligten beschlossen, ab der Verfügbarkeit des neuen Verpackungsmaterials die Steiner-Produkte nicht mehr mit dem PRO PLANET-Label zu kennzeichnen. Diese Regelung gilt selbstverständlich nur solange, bis wieder komplett alle PRO PLANET-Kriterien erfüllt werden.

GLOBAL G.A.P.

Bei allen Produzenten werden die Tomaten nach den Prinzipien von GLOBALG.A.P. angebaut, einer internationalen privatwirtschaftlichen Organisation zur Sicherstellung guter Praxis in der landwirtschaftlichen Produktion. Darüber hinaus erhalten sie das „Regionalfenster“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums (BMEL), ein Label, das Produkte aus der Region kennzeichnet.

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