Eine mit Äpfeln gefüllte Holzbox steht auf einer Wiese. Diese grenzt links an Apfelbäume und rechts an verschiedene Sträucher.
Das tun wir für:
Obst & Gemüse aus Biodiversitätsprojekten

Obst und Gemüse aus Biodiversitätsprojekten erhält unser PRO PLANET-Label, wenn es von deutschen Obst- und Gemüse­anbaubetrieben stammt, die beim Anbau Maßnahmen für den Erhalt der biologischen Vielfalt umsetzen.

Kurz und gut
Piktogramm eines blauen Blattes mit weißen horizontalen Linien. An der unteren rechten Seite des Blattes ist eine Lupe mit hellblauem Griff und gelber Glashalterung zu sehen.
  • Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), der Bodensee-Stiftung und der Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
  • Gemeinschaftsprojekt mit 530 Landwirt:innen
  • Über 8.420.000 Quadratmeter Blühstreifen und 24.900 Pflanzungen von Hecken, Bäumen und Sträuchern (Stand Ende 2020)
  • Rund 5.700 Insekten-Nisthilfen und fast 11.800 Vogelnistkästen (Stand Ende 2020) 

Konventionell angebautes Obst und Gemüse wächst meist in Reih und Glied. Wildwachsende Blumen, wie sie auf traditionellen Streuobstwiesen zu finden sind, fehlen dort in der Regel. Diese Pflanzen sind jedoch wichtige Nahrungsquellen für Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und viele andere bestäubende Insekten. Die Insekten wiederum sind Nahrungsgrundlage für viele Vogelarten.

Bei zahlreichen in Deutschland auf Feldern und in Obstplantagen angebauten Obst- und Gemüsesorten vergeben wir unser PRO PLANET-Label, wenn konkrete und wirksame Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Biodiversität durchgeführt werden. Dazu zählen regionale Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Heidelbeeren, Brombeeren, Kartoffeln, Zwiebeln, Broccoli, Chinakohl, Möhren sowie Eisberg- und Romanasalat.

Die Erzeugerbetriebe legen beispielsweise Blumenwiesen an und pflanzen blühende Hecken. Für die Wildbienen stellen sie Nisthilfen auf. Diese Maßnahmen nützen nicht nur den Insekten, sondern sind auch für die Bauern vorteilhaft: Bienen sorgen auf ihrem Weg von Blüte zu Blüte für die Bestäubung der Apfelbäume. Doch auch andere Nützlinge, die z.B. auf natürliche Weise Schädlinge minimieren können, werden dadurch gefördert. Es werden Nisthilfen und Schutzbereiche für Vögel eingerichtet und Landschaftselemente zur Bereicherung der Lebensräume geschaffen. 

Der Fokus des Bildes liegt auf einem beige-braunen Schmetterling, welcher eine rosa Blüte eines blühenden Strauches anfliegt.
Der Fokus des Bildes liegt auf einer lila Blüte, in welcher eine Biene ist.
Es wird eine Landschaft aus Bäumen, Feld und Biotop dargestellt. Zudem stehen Insektenhotels in der abgebildeten Landschaft.

Unterstützt durch die REWE Group, setzen Berater:innen, Landwirt:innen des Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU), der Bodensee-Stiftung und verschiedenen Kulturlandschaftsstiftungen gemeinsam konkrete Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung der Artenvielfalt im Obst- und Gemüseanbau um. Dabei werden die Gegebenheiten vor Ort mitberücksichtigt. Die einzelnen Maßnahmen werden anhand eines Punktesystems bewertet und schaffen somit Anreize, die Bemühungen stetig auszuweiten. 

Möhren, Karotten, Äpfel, Birnen, Pflaumen, Zwetschgen, Speisekartoffeln, Kartoffeln, Zwiebeln, Brokkoli, Chinakohl, Salat, Romana Salatherzen, Eisbergsalat, Kirschen, Heidelbeeren Erhältlich bei:
Unverpackte rote Braeburn Äpfel
1212 001, 1212 002, 1631 001, 1631 002, 1632 001, 1632 002, 1661 001, 1661 002, 1662 001, 1662 002, 1684 001, 1684 002, 1712 001, 1712 002, 1721 001, 1721 002, 1730 001, 1730 002, 1731 001, 1731 002, 2533 001, 2533 002, 1212001, 1212002, 1631001, 1631002, 1632001, 1632002, 1661001, 1661002, 1662001, 1662002, 1684001, 1684002, 1712001, 1712002, 1721001, 1721002, 1730001, 1730002, 1731001, 1731002, 2533001, 2533002 Erhältlich bei:
Mehrere unverpackte Birnen
1212 001, 1212 002, 1631 001, 1631 002, 1632 001, 1632 002, 1661 001, 1661 002, 1662 001, 1662 002, 1684 001, 1684 002, 1712 001, 1712 002, 1721 001, 1721 002, 1730 001, 1730 002, 1731 001, 1731 002, 2533 001, 2533 002 , 2533002, Erhältlich bei:
Zwei unverpackte Brokkoli
1212 001, 1212 002, 1631 001, 1631 002, 1632 001, 1632 002, 1661 001, 1661 002, 1662 001, 1662 002, 1684 001, 1684 002, 1712 001, 1712 002, 1721 001, 1721 002, 1730 001, 1730 002, 1731 001, 1731 002, 2533 001, 2533 002 Erhältlich bei:
Ein Chinakohl, der in der Mitte geteilt wurde
1212 001, 1212 002, 1631 001, 1631 002, 1632 001, 1632 002, 1661 001, 1661 002, 1662 001, 1662 002, 1684 001, 1684 002, 1712 001, 1712 002, 1721 001, 1721 002, 1730 001, 1730 002, 1731 001, 1731 002, 2533 001, 2533 002 Erhältlich bei:
Drei unverpackte Romanasalatköpfe
Erhältlich bei:
Zwei unverpackte Eisbergsalatköpfe
Erhältlich bei:
Mehrere unverpackte Kartoffeln
Erhältlich bei:
Mehrere unverpackte Möhren
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2021

Am 3. März 2021 haben wir gemeinsam mit weiteren Unternehmen, Verbänden und Zertifizierungsorganisationen aus der Lebensmittelbranche sowie Umweltverbänden und Forschung den Verein „Food for Biodiversity“ gegründet. Dieser setzt sich als erstes branchenweites Bündnis dafür ein, den Schutz der Biologischen Vielfalt als ein zentrales Anliegen der Lebensmittelbranche bis in die vorgelagerten Wertschöpfungsketten zu verankern.

8,4 Mio.

Im Rahmen unserer PRO PLANET-Projekte für mehr Biodiversität wurden bis Ende 2020 bereits über 8.420.000 Quadratmeter ein- und mehrjährige Blühflächen angelegt und aufgewertet. Zudem wurden insgesamt mehr als 24.900 Hecken, Bäume und Sträucher gepflanzt. 

11.800

Fast 11.800 Nistkästen und Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse wurden installiert sowie über 1.900 Sitzstangen für Vögel aufgestellt.

2019

Im Jahr 2019 wurde das PRO PLANET-Biodiversitätsprojekt der REWE Group mit dem European Bee Award geehrt und als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet, da es zeigt, wie man auch im konventionellen Obstbau konkrete Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz umsetzen kann. Zudem hat das Projekt nicht nur den Naturschutz im Blick, sondern bringt Akteur:innen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammen – wie z.B. Naturschutzorganisationen und Landwirt:innen.

Schön zu hören: Marion Hammerl

Die Wildbienen summen wieder!

Wo viele Wildbienen summen, geht es der Natur gut. Ein Projekt von PRO PLANET konnte die Zahl dieser Insekten im Apfelanbaugebiet am Bodensee mehr als verdoppeln. Davon erzählt Marion Hammerl, Geschäftsführerin der Bodensee-Stiftung. 

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