Nahaufnahme von orangenen, gelben, dunkelroten und pinken Rosen.
Das tun wir bei:
Rosen

Rosen und Schnittblumen aus Kenia erhalten das PRO PLANET-Label, wenn sie von Fairtrade-Blumenfarmen mit verbesserten ökologischen und sozialen Bedingungen stammen. 

Kurz und gut
Piktogramm eines blauen Blattes mit weißen horizontalen Linien. An der unteren rechten Seite des Blattes ist eine Lupe mit hellblauem Griff und gelber Glashalterung zu sehen.
  • Auszeichnung der PRO PLANET-Rosen mit dem Fairtrade-Siegel 
  • Garantierte Mindestabnahmemenge, faire Bezahlung und die Fairtrade-Prämie verbessern die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen vor Ort 
  • Schutz der Ressource Wasser durch spezielle Sicherheitsvorschriften gemäß dem niederländischen Umweltprogramm Zierpflanzen (MPS) für die Blumenproduktion, die den Gebrauch von Chemikalien stark einschränken und den Einsatz verbotener Pestizide untersagen 
  • Finanzielle Unterstützung der REWE Group für die die Errichtung einer Frauenstation und der Renaturierung des Lake Naivasha im Westen Kenias

In vielen ostafrikanischen Ländern – insbesondere Kenia, Tansania und Äthiopien – sind Schnittrosen ein wichtiger Exportartikel und tragen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Länder bei. Im konventionellen Anbau der Rosen wird viel Wasser verbraucht, welches eine rare Ressource ist. Häufig belasten auch verwendete Pflanzenschutzmittel die Gesundheit der Arbeiter:innen und die Umwelt. Darüber hinaus werden soziale Standards häufig nicht eingehalten. 

Die PRO PLANET-Rosen mit dem Fairtrade-Siegel werden unter Einhaltung hoher Standards angebaut und geerntet. Das Konzept sieht vor, dass den zertifizierten Bäuer:innen eine Mindestabnahmemenge garantiert wird, was zu finanzieller und damit zu sozialer Stabilität beiträgt. Die Produzierende verpflichten sich dazu, sowohl für den Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Arbeiter:innen als auch für umweltschonende Produktionsbedingungen zu sorgen. Sicherheitsvorschriften, die speziell für die Blumenproduktion gelten, schränken den Gebrauch von Chemikalien stark ein und unterbinden den Einsatz verbotener Pestizide.

Die Arbeiter:innen auf den Blumenfarmen erhalten eine faire Bezahlung, Kinder- und Zwangsarbeit ist verboten. Die Mitarbeiter:innen haben eine Arbeitnehmervertretung und zudem auch Mitspracherecht bei der Verwendung der Fairtrade-Prämie. Mit dieser Prämie, die von der Fairtrade-Organisation zusätzlich zum regulären Preis gezahlt wird, werden die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen vor Ort kontinuierlich verbessert.

Zusätzlich zur Umsetzung der Fairtrade-Standards müssen sich alle Produzierende, die Rosen mit dem PRO PLANET-Label vertreiben, nach dem niederländischen Umweltprogramm Zierpflanzen „Milieu Programma Sierteelt“ (MPS) zertifizieren lassen. Durch MPS wird sichergestellt, dass Wasser, Energie sowie Dünge- und Pflanzenschutzmittel umweltgerechter eingesetzt werden.

Zudem setzt sich die REWE Group für eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation der Menschen vor Ort ein: Mit einer Spende von 100.000 Euro an den „Friends of Naivasha Hospital Fund“ unterstützt die REWE Group die Errichtung einer Frauenstation in der kenianischen Stadt Naivasha. So trägt sie dazu bei, dass Mütter und ihre Kinder nach der Geburt und in den ersten Lebensjahren ausreichend medizinisch versorgt werden. 

Um das Feuchtgebiet und die Wasserressourcen des Lake Naivasha zu erhalten, gab die REWE Group die Entwicklung eines Konzepts zur Renaturierung des Sees in Auftrag. Mit einer Unterstützung von 150.000 Euro durch die REWE Group wurde das Renaturierungsprojekt von David Harper entwickelt, einem renommierten Professor der Universität Leicester (Großbritannien). 

1810 001, 1811 002, Rosen, Schnittblumen, 1810001, 1811002 Erhältlich bei:
Drei Bunde Rosen liegen aufeinander. Ein Bund ist gelb, einer dunkelrot und einer pink.
100.000

Finanzielle Förderung in Höhe von 100.000 Euro in dem Produktionsland Kenia zur Unterstützung der medizinischen Versorgung von Müttern und Kleinkindern.

150.000

Unterstützung der Renaturierung des Naturgebietes Lake Naivasha in Kenia durch eine Spende in Höhe von 150.000 Euro.

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